Das Kompakt-SUV kommt Anfang 2022 im neuen Look und üppiger Serienausstattung

suzuki s-cross (2022): mega-facelift statt neuauflage
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Suzuki S-Cross (2022)

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Suzuki S-Cross (2022)

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© Motor1.com Hersteller Suzuki S-Cross (2022)

Im Vorfeld wurde viel darüber gemunkelt, was es wohl mit dem neuen Suzuki S-Cross auf sich habe. Suzuki selbst hatte Teaserbilder veröffentlicht. Nur ein sehr großes Facelift des seit 2013 gebauten SX4 S-Cross? Oder ein Toyota Corolla Cross mit anderem Logo? Nun gibt es offizielle Bilder und Infos.

Das Außendesign des neuen S-Cross unterscheidet sich markant vom bisherigen S-Cross mit dem Zusatzkürzel SX4. Der große, in Schwarz gehaltene und von LED-Scheinwerfern flankierte Kühlergrill, eckige Radkästen sowie silberne Applikationen an Front und Heck prägen das Erscheinungsbild. Acht Außenfarben stehen zur Wahl.

Doch der Blick auf die Abmessungen zeigt, dass sich bis auf zwei Zentimeter mehr Breite nichts verändert hat: Die Länge beträgt wie bislang 4,30 Meter, die Höhe 1,58 Meter und der Radstand 2,60 Meter. Einzig die Breite steigt wie erwähnt auf nun 1.785 mm. Sehen wir uns den neuen S-Cross und seinen Vorgänger im direkten Vergleich an:

suzuki s-cross (2022): mega-facelift statt neuauflage
© Motor1.com Deutschland Suzuki SX4 S-Cross (2017)
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© Motor1.com Deutschland Suzuki S-Cross (2022)

Obgleich die Perspektiven nicht ganz stimmen, erkennt man doch die bravouröse Arbeit der Suzuki-Designer, den S-Cross für 2022 komplett anders zu gestalten. Innen zeigen sich die Parallelen zwischen altem und neuem Modell deutlicher. Hier sorgt die neu gestaltete Armaturentafel mit höher positioniertem Bildschirm laut Hersteller für besseren Bedienkomfort.

Die große Frontscheibe und das Panorama-Glasdach (Serie für Comfort+), das sich über beide Sitzreihen erstreckt, sollen zum großzügigen Raumgefühl beitragen. Fünf Erwachsene finden bequem Platz, den Sitzkomfort im Fond steigern neigungsverstellbare Rückenlehnen. Der vielseitig nutzbare Laderaum bietet 430 Liter Volumen.

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© Motor1.com Deutschland Suzuki SX4 S-Cross (2017)
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© Motor1.com Deutschland Suzuki S-Cross (2022)

Einzug in den S-Cross hält eine neue Generation des Audiosystems, das in der Ausstattungslinie Comfort über ein Sieben-Zoll-Display und in der Topversion Comfort+ über einen hochauflösenden Neun-Zoll-Bildschirm verfügt. Neben Audio-Informationen und Routenhinweisen des Navigationssystems (nur Comfort+) werden hier auch Bilder von der Rückfahrkamera bzw. 360-Grad-Kamera (nur Comfort+), Fahrinformationen wie etwa Verbrauch und Reichweite sowie Informationen zum Energiefluss des Mild-Hybrid-Systems angezeigt.

Nutzer können ihr Smartphone per Apple CarPlay und Android Auto mit dem Bordsystem verbinden, auch Spracherkennung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung gehören zum Funktionsumfang.

Für den Antrieb sorgt der bewährte 1,4-Liter-Turbobenziner mit 95 kW (129 PS) in Verbindung mit dem 48V SHVS Mild-Hybrid-System. Dieses Aggregat kennt man sowohl vom Vorgänger als auch vom Vitara und dem Swift Sport. Der Turbo-Direkteinspritzer liefert sein Maximum von 235 Nm Drehmoment zwischen 2.000 und 3.000 U/min.

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Die Wirtschaftlichkeit steigern zudem die elektrische und variable Einlassventilsteuerung (VVT), die gekühlte Abgasrückführung (AGR) und das hohe Verdichtungsverhältnis von 10,9:1. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional steht eine Sechsstufen-Automatik zur Wahl.

Das serienmäßige Mild-Hybrid-System umfasst einen integrierten Startergenerator (ISG), eine 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie und einen DC/DC-Wandler, der die höhere Spannung für das 12-Volt-Bordnetz umwandelt. Der ISG unterstützt als 10 kW starker Elektromotor den Benziner beim Anfahren und Beschleunigen. 

In der zweiten Jahreshälfte 2022 erweitert Suzuki das Antriebsangebot des S-Cross um eine neue Vollhybridversion. Das System kombiniert einen neu entwickelten Verbrennungsmotor mit einer Motor-Generator-Einheit (MGU) und einem automatisierten Schaltgetriebe (AGS). Es ermöglicht sowohl ein Fahren im Hybridbetrieb als auch ein rein elektrisches Fahren mit abgeschaltetem Benzinmotor.

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Standardmäßig wird der neue S-Cross über die Vorderräder angetrieben, alternativ ist das bewährte ALLGRIP SELECT Allradsystem (nur für Comfort+ und in Verbindung mit Sechsstufen-Automatik) erhältlich. Es verbessert die Stabilität und Fahrsicherheit auf Schnee und Eis sowie auf regennasser Fahrbahn.

Über einen Drehregler kann der Fahrer vier verschiedene Einstellungen wählen: Neben dem auf Kraftstoffeffizienz ausgelegten Auto-Modus stehen “Sport”, “Snow” sowie “Lock” mit starrer Kraftverteilung im Verhältnis 50:50 zur Verfügung. Je nach gewähltem Modus regelt das elektronisch gesteuerte System nicht nur das auf die Räder übertragene Drehmoment, sondern auch ESP und Motorleistung.

Der neue S-Cross ist mit einem Paket neuer Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme serienmäßig ausgestattet, die mit Hilfe von Kameras und Sensoren den Fahrer unterstützen und die Unfallgefahr verringern. Zum Umfang zählen unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Stop & Go Funktion, eine 360-Grad-Rundumsicht durch vier Kameras, darunter eine 3D-Ansicht und eine Ansicht aus der Vogelperspektive für sicheres Einparken (nur Comfort+).

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Weitere serienmäßige Funktionen sind ein Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff, Müdigkeitserkennung, Verkehrszeichenerkennung, Toter-Winkel-Warnsystem, Ausparkassistent und eine Berganfahrhilfe.

Der neue Suzuki S-Cross ist in den beiden Ausstattungslinien Comfort und Comfort+ erhältlich. Allerdings ist er kein Schnäppchen mehr, da die Preise bei 29.290 Euro beginnen. Immerhin ist im Gegenzug die Serienausstattung reichhaltig: Neben der neuen Generation des Audiosystems mit Sieben-Zoll-Display, Digitalradio-Empfang (DAB), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Lenkrad-bedientasten und Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto sind eine Zweizonen-Klimaautomatik, elektrische Fensterheber vorne und hinten, ein adaptiver Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Licht- und Regensensor an Bord.

Für serienmäßigen Komfort sorgen eine Sitzheizung vorne, neigungsverstellbare Rücksitzlehnen, ein höhen- und längsverstellbares Lederlenkrad, elektrisch verstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel, eine Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorne und hinten, Privacy Glass sowie das schlüssellose Keyless Start Zugangssystem.

LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung und integriertem LED-Tagfahrlicht sowie Nebelscheinwerfer gehören ebenfalls zum Serienumfang. Das Automatikgetriebe kostet 1.500 Euro Aufpreis.

In der Topausstattung Comfort+ (ab 36.040 Euro) ist unter anderem das neue Audiosystem mit hochauflösendem Neun-Zoll-Display, sieben Lautsprechern und Navigationssystem an Bord. Hinzu kommen die neue 360-Grad-Kamera, polierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitze mit hochwertiger Ledernachbildung und ein elektrisch bedienbares Panorama-Glasschiebedach. Für zusätzliche Fahrsicherheit und Komfort sorgen hier außerdem die Sechsstufen-Automatik und der Allradantrieb.

Suzuki im Test:

In beiden Versionen gibt es außer der Metallic-Lackierung für 600 Euro keinerlei weiteren Extras. Zu den Kunden rollt der neue S-Cross voraussichtlich Anfang 2022. Neben dem bekannten Turbobenziner mit Mildhybrid-System folgt in der zweiten Jahreshälfte 2022 erstmals auch eine Vollhybridversion mit automatisiertem Schaltgetriebe. 

Die Vorlage hierfür liefert der ebenfalls heute vorgestellte Vitara Hybrid: Herzstück des neuen Vitara Vollhybrid ist ein 24 kW starker Elektromotor, der nicht nur den neuen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 75kW (102 PS) beim Beschleunigen unterstützt, sondern den Vitara auch allein antreiben kann. Die Systemleistung beträgt 85 kW (115 PS). Gekoppelt ist das System an ein automatisiertes 6-Gang Schaltgetriebe (AGS).

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